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Herbstliche Versuchung: Genuss ohne Reue

Foto: Blumenbüro Holland. - Die Blätter, die die Basis für das verführerische Arrangement aus Dahlien, Orchideen, Celosien und Anthurien bilden, wurden in Schokolade getaucht. Resultat ist eine florale Luxuspräsentation, die es mit jeder Confiserie aufnehmen kann.Immer diese Last mit der Lust. Bereits im Herbst bewegen wir uns allmählich auf den Gipfel des Schokoladenkonsums zu, der, wen wundert´s, in der Advents- und Weihnachtszeit liegt. Warum das so ist erklären Wissenschaftler mit dem winterlichen Stimmungstief, das wir aufgrund der kürzeren Tage und der damit einhergehenden schwächeren Lichtintensität durchleben müssen. Acht Kilo Schokolade pro Kopf jährlich helfen uns über die finsteren Zeiten hinweg. Es wird behauptet, Schokolade mache glücklich. Tatsächlich ist es wohl so, dass sie den Serotoninspiegel, den Botenstoff für das Glücksempfinden, im Gehirn anhebt und wie ein angenehmes, mildes „Antidepressivum“ wirkt. Das liegt vermutlich an dem hohen Zuckergehalt, der nach Umwandlung als Treibstoff unseres Gehirns dient. Schokolade macht also tatsächlich glücklich und zwar genau bis zu dem Punkt, an dem sich der „hohe Energiegehalt“ hartnäckig in Polstern auf Hüften, Bauch und Po niederlässt. Denn, auch das soll nicht verschwiegen werden, eine Tafel „Hüftgold“ enthält etwa 550 Kalorien.

Also besser Finger weg von der süßen Köstlichkeit. Es gibt eine echte Alternative. Denn nicht nur Schokolade macht glücklich, Blumen machen es auch. Zu diesem Ergebnis kam die Emotionspsychologin Jeannette Haviland-Jones von der Rutgers University of New Jersey, die die emotionale Reaktion auf Geschenke verschiedener Art getestet hat. Die Eindeutigkeit der Resultate überraschte die Forscher: Kein anderes Präsent löste so echte und dauerhafte Freude aus wie Blumen – und kein Präsent erreichte länger dauernde positive Auswirkungen auf das Wohlbefinden. Dass hier von Blumen als Geschenk die Rede ist, spielt dabei keine Rolle, denn Frau weiß längst: Auf einen Blumenstrauß, der als Geschenk überreicht wird, kann sie „gefühlt“ 200 Jahre warten.

Genuss ohne Reue ist möglich. Und der Florist hilft dabei, denn die Blumenläden halten die zartesten Versuchungen aus der Natur für Sie bereit. Nur zu, sehen Sie sich einfach satt!


BBH

Weitere Informationen: www.blumentrend.de